In wissenschaftlichen Arbeiten, Verkaufsanzeigen im Internet und

in Zeitschriften findet man häufig eine Zahlenfolge, die sich auf

das Geschlecht der Tiere bezieht.


z.B  1.2.8 Pogona henrylawsoni

 

- Die erste Zahl bestimmt die Anzahl der Männchen

- Die zweite Zahl bestimmt die Anzahl der Weibchen

- Die dritte Zahl bestimmt für die Anzahl der noch geschlechtsunbestimmten Tiere

  1. Eine zweifelsfreie Geschlechtsbestimmung kann erst mit erreichen der Geschlechtsreife erfolgen.

  2. Eine zweifelsfreie Geschlechtsprägung zeigen Bartagamen mit etwa +- einem Jahr.


  1. Der Geschlechtsdimorphismus bei juvenilen Bartagamen ist nicht sonderlich stark ausgeprägt.

  2. Eine sichere Geschlechtsbestimmung kann beim betrachten des Kloakenbereiches erfolgen.

  3. Hierzu hebt man den Schwanz vorsichtig in Kopfrichtung und betrachtet die Schwanzbasis (s. Bild).


  1. Bei Männchen tritt rechts u. links das paarige Geschlechtsorgan (Hemipenes) durch Wölbungen hervor.

  2. Unterhalb dieser Hemipenestaschen ist eine Kuhle zu erkennen (siehe hierzu Bild 1. und 2.).

  3. Bei Weibchen fehlen die Hemipenestaschen.

  4. Bei Weibchen befindet sich mittig, eine nach außen gerichtete Wölbung (siehe hierzu Bild 3. und 4.).

  5. Männchen sind ausgewachsen meist kleiner und drahtiger gebaut als Weibchen.

Adultes P. henrylawsoni Männchen. Gut sind die Hemipenestaschen (rechts u. links) zu erkennen.

Oberhalb der Kloake und unterhalb der Hemipenestaschen ist deutlich eine Kuhle wahrzunehmen.

Trächtiges P. henrylawsoni Weibchen. Gut ist die mittig liegende Wölbung oberhalb der Kloake zu erkennen.